Foto: Kachelofenanlage mit Sommerhuberkeramik
Kachelofenanlage mit nachgeschalteten Heizgaszügen und Sommerhuber Keramik mit Brunner Heizeinsatz
© Sommerhuber
Foto: Wohnzimmer mit Grundofen.
Kachelofenanlage mit nachgeschalteten Heizgaszügen und Sommerhuber Keramik mit Brunner Heizeinsatz
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Foto: Kachelofenanlage mit Sommerhuberkeramik
Kachelofenanlage mit nachgeschalteten Heizgaszügen und Sommerhuber Keramik mit Brunner Heizeinsatz
© Sommerhuber, © Brunner
Foto: Kombiofen mit Sommerhuber Keramik
Kachelofenanlage mit nachgeschalteten Heizgaszügen und Sommerhuber Keramik. Brunner HKD Heizeinsatz
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Foto: Kachelofenanlage mit Sommerhuberkeramik
Kachelofenanlage mit nachgeschalteten Heizgaszügen und Sommerhuber Keramik mit Brunner Heizeinsatz als Durchsichtgerät
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Foto: Kachelofenanlage mit Sommerhuberkeramik
Kachelofenanlage mit nachgeschalteten Heizgaszügen und Sommerhuber Keramik mit Brunner Heizeinsatz
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Foto: Kachelofenanlage mit Sommerhuberkeramik
Kachelofenanlage mit nachgeschalteten Heizgaszügen und Sommerhuber Keramik mit Brunner Heizeinsatz
© Sommerhuber

Links zu führenden Herstellern

Hier finden Sie weiterführende Weblinks zu vielen unserer Partnerfirmen mit Informationen rund um das Thema Kachelofenbau.

Ofentechnik: Brunner
Keramik: Gutbrod Keramik
Keramik: Kaufmann
Keramik: MEZ Keramik
Keramik: Sommerhuber

Kachelöfen

Bei einem Kachelofen handelt es sich um einen im Allgemeinen aus Schamottesteinen gesetzten Zimmerofen, der mit Briketts oder Holz geheizt wird. Beim heutigen Bau eines Kachelofens unterscheiden wir in Grundöfen, Kombiöfen oder Warmluftöfen.
Seit über 30 Jahr beschäftigen wir uns mit dem Bau von Kachelöfen unterschiedlicher Typen. Wir greifen mittlerweile auf einen umfassenden Erfahrungsschatz zurück. Wir gestalten für Sie Ihren Traumofen und machen möglich, was möglich zu machen ist.

Kachelofendesign im Wandel der Zeit

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich das Design des Kachelofens grundlegend gewandelt. Waren bis in die 1970er Jahre Kachelöfen - dem Namen entsprechend - noch vollständig verkachelt, folgte in den 1980er und 1990er Jahren immer mehr die Abkehr von der klassischen Ofenkachel. Verputzte Flächen mit Simskacheln und einigen Zierelmenten aus Keramik dominierten in dieser Zeit das Ofendesign. Auch gab es einen Trend zu möglichst vielen Abstufungen und versetzten Ebenen. Seit Beginn des neuen Jahrtausends halten hingegen immer mehr schlichte, puristisch gestaltete Anlagen Einzug in die Wohnzimmer. Klare Linien, gerade, verputzte Flächen und große Sichtscheiben bestimmen das Bild. Viele Hersteller klassischer Ofenkacheln haben auf diesen Trend reagiert und bieten großformatige Keramik als Alternative zum beliebten Naturstein (Granit, Schiefer, Sandstein...) für Feuertische und Bänke an. Die klassische, grüne Ofenkacheln scheint jedenfalls ausgedient zu haben. Heute bestimmen in Kombination mit weiß verputzten Flächen häufig satte Braun- oder Schwarztöne als Kontrast das Bild.

Grundofen

Ein Grundofen ist eine vor Ort handwerklich erstellte Anlage, bestehend aus einem Brennraum und nachgeschalteten keramischen Heizzügen.
Es gibt drei Varianten, die nach ihrer Speichermasse unterschieden werden: leichte, mittlere und schwere Bauart. Ein Grundofen ist ein Zeitbrandofen. Der Brennstoff, Holz, wird in einer bestimmten Zeit abgebrannt und die im Abbrand entstehende Wärme im Schamottestein gespeichert, die nach und nach über die Oberfläche abgegeben wird. Die Nachheizzeit (Auflegen vom Brennstoff) liegt in der Regel bei acht, zwölf oder vierundzwanzig Stunden, je nach Wärmespeicherkapazität des Grundofens. Bei einer rostlosen Feuerung (je nach Konstruktion) kann nur Holz als Brennstoff verwendet werden.

Warmluftkachelofen

Dieser Kachelofentyp funktioniert nach dem Prinzip der Konvektionsheizung. Kalte Raumluft strömt über die untere Öffnung (meist ein Rundbogen im Sockel) ins Innere des Kachelofens, wird dort an den heißen Eisenteilen erwärmt und strömt als warme Luft in den Raum zurück. Diese Warmluft kann auch mittels Warmluftkanälen in angrenzende Räume oder darüberliegende Etagen geleitet werden. Die Warmluft hat einen Anteil von 60 bis 80 % an der abgegebenen Wärme, der Rest ist Strahlungswärme, die über die Kacheloberfläche abgegeben wird. Der Warmluftkachelofen gibt schnell und wirtschaftlich Wärme ab.

Kombi-Kachelofen

Der Kombi-Kachelofen ist eine Mischung aus Konvektionsofen (dem Heizeinsatz) und Strahlungsofen (gemauerte Züge). Dies ist zurzeit die beste Ofenanlage, weil ein bei Bedarf austauschbarer Heizeinsatz mit moderner Verbrennungstechnik (raumluftunabhängige Verbrennungsluftzufuhr, Sonderarten für andere Brennstoffarten wie Pellets, Briketts, Öl oder Gas) eingebaut werden kann. Die gemauerten Züge werden an der Ofenwand entlang geleitet, damit ein möglichst gleichmäßiger und großer Wärmeanteil an den Raum abgegeben werden kann. Ein weiterer Vorteil ist eine schnelle Wärmeabgabe vom Heizeinsatz (ca. 15 bis 20 min) und eine Speicherzeit zwischen 6 und 12 Stunden des keramischen Zugs.

Hypokausten Kachelofen

Aus physiologischer Sichtweise hat die herkömmliche Bauart eines Kachelofens zweifellos erhebliche Vorteile gegenüber jeder konventionellen Radiator-Heizung. Bei einem konventionellen Kachelofen wird sich neben der Wärmeabstrahlung jedoch auch ein Anteil an Konvektion einstellen, dieser kann nur dann gering bleiben, wenn die Temperaturen an der Oberfläche des Ofens nicht über ein kritisches Maß ansteigen. In Abhängigkeit von der Schamottestärke und der Zuglänge ergeben sich aber heißere Zonen am Kachelmantel während andere Bereiche kälter verbleiben, da der Wärmestrom vom Rauchgaskanal hin zur Außenhülle durch Wärmeleitung erfolgt. Die Bereiche der Außenfläche, die derart mit den Rauchgaszügen in Verbindung stehen, werden sich somit stärker erwärmen, woraus eine höhere Konvektion resultiert. Innerhalb der Fläche ergeben sich somit immer unterschiedliche Wärmezonen. In Folge der inhomogenen Wärmeverteilung kann es zusätzlich auch zu Spannungszuständen im Ofen kommen, die zu ungewollter Rissbildung und Fugenausbrüchen führen. Um diese Nachteile zu beseitigen, wurde das Hypokausten Bausystem entwickelt. Die Züge werden hier entsprechend der gewünschten Heizleistung mit Keramik- Modul- Speichersteinen aufgebaut. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bauweise verbleibt jedoch zwischen den GussSchamotteplatten und dem Speicherkern ein Luftraum, der nicht immer gleich weit von der GussSchamotteaußenwand entfernt ist. Die Wärmeabgabe der Rauchgasführenden KMS-Steine erfolgt in diesem Fall nicht durch Wärmeleitung wie bei der herkömmlichen Bauweise, sondern durch Strahlung. Da die Außenhülle geschlossen ist, kommt es innerhalb des Systems zu einem konvektiven Wärmetransport von heißeren Oberflächen hin zu kälteren Bereichen. Dadurch lässt sich die effektiv zur Verfügung stehende wärmende Fläche im Gegensatz zu einem konventionellen Kachelofen vergrößern. Die in der Feuerung erzeugte nutzbare Wärmemenge ist nach dem Hauptsatz der für jeden Kachelofentyp identisch. Somit wird die auf eine größere Fläche verteilte Wärmemenge zwangsläufig zu niedrigeren Oberflächentemperaturen des Ofens führen. Die so erzeugte Wärmestrahlung führt zu einem angenehmen behaglichen Raumklima.

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